Sie haben auf Ihren Social Media Kanälen viele Follower, aber die Spenden von ihnen bleiben aus? Wir zeigen, wie Sie sie zum Spenden bewegen.

Wir leben im Social Media Zeitalter, in dem Medienkanäle und Technologien wie Blogs, Foren und Social Networks wie Facebook oder Instagram allgegenwärtig sind. Das kann auch Ihrer Organisation die Neuspendergewinnung erleichtern.

Nämlich ergreifen, bezogen auf eine Studie der Waggener Edstrom Kommunikationsagentur, 59% der Personen, die über die sozialen Medien mit Non-Profit-Organisationen in Verbindung stehen weitere Maßnahmen in Form einer Spende.

Hört sich doch schon mal nicht schlecht an, oder?

Aber was können Sie nun tatsächlich unternehmen, um Ihre Social Media Follower zu Spendern zu machen?

Hierbei gibt es einige Punkte zu beachten, die ich Ihnen im Folgenden näher bringen will.

Mitreißenden Inhalt posten

Der Schlüssel zum Erfolg jeder Social Media Strategie ist es, einen interessanten Mix aus Inhalten und Diskussionsansätzen zu präsentieren. Und genau hier werden häufig Fehler gemacht: Viele Organisationen posten einen Spendenaufruf nach dem anderen mit dem immer gleichen Inhalt.

Damit Sie nicht in diese Falle tappen, geben wir Ihnen hier ein paar Tipps für erfolgversprechende Postings:

Anerkennung

Konzentrieren Sie sich bei Ihrer Strategie ganz besonders darauf, Ihren UnterstützerInnen Aufmerksamkeit zu schenken und deren Spenden entsprechend zu würdigen. Danken Sie ihnen direkt für ihre Spende oder teilen Sie beispielsweise deren Inhalte, falls Ihre UnterstützerInnen ihre Spende in einem der sozialen Netzwerke publik gemacht haben. Zeigen Sie Ihren SpenderInnen, dass Sie Kenntnis von der Spende genommen haben. Durch die sozialen Medien ist das einfacher als je zuvor, wenn auch mit etwas Arbeit verbunden.

Oder investieren Sie ein wenig Zeit, um einen Post für die SpenderInnen anzufertigen, welchen diese direkt nach der Spende teilen können!

In Szene setzen

Präsentieren Sie die Arbeit Ihrer Organisation anschaulich und interessant mittels Videos, Infografiken, Storytelling oder Blogeinträgen. Infografiken und Videos wirken besonders effektiv, wenn es darum geht, Nutzerinteresse zu wecken.

Fügen Sie Ihren Posts auch immer einen Link zu Ihrer Website bei, um direkt eine Verbindung herzustellen!

Aufmerksamkeit erregen

Teilen Sie neben Inhalten über die Arbeit Ihrer Organisation von Zeit zu Zeit auch wichtige und aktuelle Inhalte von anderen Organisationen oder Aktionen, die sich mit den gleichen oder ähnlichen Inhalten beschäftigen.

Dies ermöglicht Diskussionen und somit Interaktion mit Ihren Followern, was das Hauptziel Ihrer Social Media Kampagnen sein sollte. Denn nur eine aktive Community ist auch empfänglich für Ihre Call-to-actions.

Die Frage

Direkte Spendenaufrufe sollten nur einen Bruchteil Ihrer Social Media Kampagne ausmachen, denn Sie wollen Ihre SpenderInnen ja nicht durch ständiges Bitten abschrecken. Und doch ist und bleibt die Frage nach Spenden für ihr Projekt unausweichlich.

Wie sollten Sie also am besten vorgehen?

Wenn Sie Ihre potenziellen SpenderInnen zur Unterstützung motivieren wollen, passen Sie Ihre Sprache dahingehend an, dass die SpenderInnen sich auf einer persönlichen Ebene angesprochen fühlen. Die UnterstützerInnen sollten auch genau erkennen können, welchen Beitrag sie durch ihre Spende leisten können.

Es ist immer eine gute Idee, gewisse Spendenbeträge vorzugeben und mit einem direkten Resultat zu verknüpfen, wie hier im Beispiel von charity: water.

Als zusätzliche, „sanftere“ Möglichkeit können Sie die Interessenten dazu motivieren, sich für Ihren Newsletter anzumelden.

Überprüfen Sie regelmäßig, auf welchen Inhalt Ihre UnterstützerInnen wie reagieren und passen Sie Ihre Strategie dementsprechend an.

Die Story

Hier geht es darum „outside the box“, also quer zu denken und kreativ zu sein. Es geht darum, eine eigene Geschichte zu erzählen, die die Menschen mitreißt.

Ein gutes Beispiel liefert hier Invisible Children mit dem Kurzfilm „Kony 2012“.

Es geht darum, die Aufmerksamkeit der Leute zu erregen und sie mit einer Geschichte zu fesseln, damit diese sie dann vielfach teilen und somit Ihre Organisation unterstützen. Diese kreierte (oder bereits vorhandene) Geschichte hilft potentiellen Followern zudem, Ihre Organisation besser kennen zu lernen.

Natürlich müssen auch Sie für Ihre Geschichte werben und zum Beispiel ein eigenes Facebook-Event dafür erstellen, auf dem Sie dann auch einen Link zur Seite der Organisation einstellen.

E-Mail-Adressen sammeln

E-Mail-Akquise nimmt eine Schlüsselrolle in der Spendergewinnung ein!

Ihre Posts sollten die LeserInnen auch immer auf Ihre Webseite leiten, wo sie die Möglichkeit haben, Ihren Newsletter zu abonnieren. Dazu hier das Beispiel von Altruja.

Wenn Sie es geschafft haben, dass die Leute an Ihrem regulären Kommunikationszyklus teilnehmen, können Sie anfangen, die Beziehungen zu den potenziellen SpenderInnen auf einer persönlicheren, individuell angepassten Basis zu stärken.

Wenn Sie neue AbonnentInnen haben, schicken Sie diesen regelmäßig interessante, wichtige Neuigkeiten und Inhalte zu Ihren Themen.
Denken Sie erst nach einigen Interaktionen daran, einen direkten Aufruf zur Spende zu verschicken!

Fazit:

Wenn es darum geht, aus Social Media Followern SpenderInnen zu machen, überlegen Sie sich, was Ihre LeserInnen interessiert und fesselt und verbinden Sie diese wichtigen Inhalte mit einem Link zu Ihrer Website. Die BesucherInnen der Website haben dann die Chance, mehr über die Organisation zu erfahren und Ihren Newsletter zu abonnieren und/oder für Ihre Sache zu spenden.

Altruja wünscht viel Erfolg beim Ausprobieren und erfolgreichen Spendensammeln !

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