Spendenkampagne des Monats: SOS MEDITERRANEE #spendetMenschlichkeit

Name der Kampagne

#SpendeMenschlichkeit

Was war die Idee

In Zusammenarbeit mit über 30 prominenten UnterstützerInnen startet SOS Mediterranee die Kampagne #SpendeMenschlichkeit. Zahlreiche KünstlerInnen, wie Jan Delay, Herbert Grönemeyer und Iris Berben, schlüpften dafür in orangene Rettungswesten und stellten sich,im Kampf für mehr Menschlichkeit auf dem Mittelmeer, vor die Kamera. In den Videos erklären die Prominenten, was für sie Menschlichkeit bedeutet und warum niemand wegsehen darf, wenn Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken. Im Anschluss wurden die Fotos und die Bewegtbildserie inklusive des Spendenaufrufs unter den Hashtags #TogetherForRescue und #SpendeMenschlichkeit auf den Social-Media-Kanälen der Stars gepostet. Die Kampagne erfreute sich dadurch an einer hohen Reichweite. Mit ihrem Spendenapell riefen dei Prominenten zu mehr Solidarität mit den zivilen SeenotretterInnen von SOS Mediterranee auf, die Schiffbrüchige im Mittelmeer vor dem Ertrinken retten. Mit dieser Aktion sollten nicht nur Spenden gesammelt, sondern auch ein Zeichen für die Nothilfe auf dem Mittelmeer gesetzt werden.

Obwohl seit dem Jahr 2014 bereits Zehntausende Menschen bei der Flucht über das Wasser ums Leben kamen, konnte sich die Europäische Union bis heute auf keine gemeinsame Antwort einigen. Noch immer gibt es keine langfristige, nachhaltige Lösung bezüglich der humanitären Krise im zentralen Mittelmeer. Aus diesem Grund entstand am 9. Mai 2015 SOS MEDITERRANEE.

SOS MEDITERRANEE

Ihre Überzeugung: Niemand darf im Mittelmeer ertrinken – unabhängig von Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit und Fluchtgründen. Seitdem sticht die Crew der Aquarius, zusammen mit einem Team von „Ärzte ohne Grenzen“ in See, um Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Begleitet werden sie von einem Medienteam, um die Geschichten der Geretteten zu dokumentieren und denjenigen eine Stimme zu geben, die anders nicht gehört werden würden.

Doch die Bedingungen zur Rettung von Menschen in internationalen Gewässern ist so komplex wie noch nie, teilte SOS MEDITERRANEE mit. Und bedauerlicherweise wird auch die grundlegende Verpflichtung zur Hilfeleistung im Mittelmeer derzeit massiv in Frage gestellt. Die Uneinigkeit der EU zeigte sich im Juni, als die Aquarius – an Board hatte sie Gerettete – weder in Italien noch in Malta anlegen durfte. Umso wichtiger ist deshalb die Solidarisierung mit den SeenotretterInnen und die Unterstützung der Organisation, die bis April 2017 bereits mehr als 19.000 Menschen retten konnte. Anlässlich des erneuten Auslaufens der Aquarius startete nun eine besondere Aktion.

#SpendeMenschlichkeit

Unter den Hashtags #TogetherForRescue und #SpendeMenschlichkeit haben sich zahlreiche KünstlerInnen für SOS MEDITERRANEE ablichten lassen. Mehr als 30 Prominente, darunter Max Herre, Jan Delay, Die Beginner, Herbert Grönemeyer und viele weitere ließen sich in Rettungswesten fotografieren und zeigen Solidarität mit den SeenotretterInnen.

„Die Debatte, ob man überhaupt Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten soll, ist absurd. Mitmenschlichkeit und Menschlichkeit ist Pflicht“, so Herbert Grönemeyer. Zu finden ist das Ganze nicht nur auf der Homepage der NGO. Auf dem Facebook Banner der Organisation sind die verschiedenen Fotos der KünstlerInnen zu sehen und auch auf Twitter werden diese veröffentlicht.

Nicht nur SOS MEDITERRANEE verbreitet diese Aktion, auch die Prominenten rufen ebenfalls auf Ihren Facebook und Twitter Seiten weiterhin zum Spenden für SOS MEDITERRANEE auf.

Mit Erfolg: Inzwischen sind nicht nur KünstlerInnen „an Board“. Auch die Initiative Seebrücke Wuppertal und „Aktion Deutschland hilft“ zeigen Gesicht und bitten um Spenden und Solidarität mit den RetterInnen. Auch in der Presse findet die Aktion rege Aufmerksamkeit, und auf Twitter trendete der Hashtag, was der gesamten Kampagne viel Reichweite verschafft.

Kein Wunder auch, denn weiterhin sprechen sich weitere Personen für die Seenotrettung aus, zuletzt Iris Berben und Klaas Heufer-Umlauf. Obwohl die Aktion #SpendeMenschlichkeit bereits Ende Juli ins Leben gerufen wurde, ist sie noch keinesfalls vergessen sondern erfährt immer noch große Resonanz – ein Beweis dafür, dass das Thema eine breite Masse der Bevölkerung beschäftigt.

Neben der Aktion verlffentlichte die Organisation einen offenen Brief mit einem klaren Bekenntnis zur Seenotrettung.

Jede Spende hilft

Mehr als 1500 Geflüchtete sind in den ersten 7 Monaten des Jahres ertrunken. Seerettung wird nicht nur durch unmenschliche Diskurse, sondern auch durch unmenschliche Politik maßgeblich erschwert. Deswegen drücken wir von Altruja die Daumen, dass die Aktion auch weiterhin die Aufmerksamkeit bekommt, die Sie verdient. #SpendeMenschlichkeit!

 

Eingesetzte Kanäle

Social-Media-Kanäle wie Facebook, Youtube, Instagram, Twitter.Berichterstattung u.a. über der Spiegel , das Greenpeace Magazin und die Süddeutsche Zeitung.

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