Spendenaktion des Monats Februar: „Mein Erstes Lesebuch“ der Desert Flower Foundation e. V.

Mindestens 200 Millionen Frauen und Mädchen sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit von Genitalverstümmelung betroffen. Und jährlich werden drei Millionen weitere Mädchen Opfer dieser grausamen Praxis. Weibliche Genitalverstümmelung wird in Ost,- West,- und Nordafrika, Südostasien, dem mittleren Osten und durch die starke Immigration nun auch in Europa (über 1.000.000 Betroffene), Nord,- und Südamerika, Australien und Neuseeland durchgeführt.

Das Anliegen der Desert Flower Foundation, einem Verein zur Förderung von Hilfsaktionen für Afrika, ist es Frauen und Mädchen weltweit vor Genitalverstümmelung zu retten und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Mittels Kampagnen und Entwicklungsprogrammen wird versucht die Menschen weltweit aufzuklären und zu informieren, den betroffenen Frauen zu helfen und Mädchen vor dieser grausamen Praxis zu befreien.

„Mein erstes Lesebuch“

In der Region „Subsahara“ liegt die Rate des Analphabetismus bei durchschnittlich 40 Prozent. Diese Rate wird unter anderem durch die schlechte Versorgung mit Schulmaterialien verursacht. In vielen afrikanischen Ländern gibt es oftmals nur ein Buch für 20 Schülerinnen und es wird lediglich 1% des staatlichen Bildungsbudgets in Schulbücher investiert.
Hier setzt die Kampagne „Mein erstes Lesebuch“ an.

Die Desert Flower Foundation ist davon überzeugt, dass Bildung die beste Lösung für die Bekämpfung von Genitalverstümmelung ist. An einer Spende in Höhe von mindestens 10 Euro wird einem hilfsbedürftigen Kind ein „Mein erstes Lesebuch“-Paket geschenkt, welches ein Lesebuch, Buntstifte sowie Schulrucksack beinhaltet. Durch diese Pakete ermöglicht man den Kindern die Chance Lesen und Schreiben zu lernen und somit den ersten Schritt in Richtung eines selbstbestimmten Lebens zu gehen. Die Kampagne wird neben der Homepage über alle wichtigen Social Media Kanäle bespielt.

Doch dies ist bei weitem nicht die erste erfolgsversprechende Kampagne der Desert Flower Foundation, welche 2002 von Waris Dirie gegründet wurde.
Denn bereits vor einigen Jahren führte der Verein zusammen mit der BBC und Scotland Yard in Großbritannien eine spektakuläre Kampagne durch. Nachdem Scotland Yard herausfand, dass jährlich 20.000 Mädchen in England in den Sommerferien von Genitalverstümmelung bedroht sind (mehr als in allen anderen europäischen Ländern), produzierte man gemeinsam ein Video, um die Menschen aufzuklären und verteilte im Vereinigten Königreich 35.000 DVD’s an Schulen, Krankenhäusern und Polizeistationen.

Zudem richtete die Desert Flower Foundation eine eigene Emailadresse für betroffene und bedrohte Frauen, sowie für Menschen, die helfen wollten, ein. Mehr als 10.000 Emails erreichten die Foundation im ersten Jahr.

Gründerin Waris Dirie

Bereits 2008 entwickelte die Desert Flower Foundation gemeinsam mit der deutschen Agentur Heymann Brandt de Gelmini die erste große Social Media Kampagne gegen FGM unterstützt von einem Video, welches von zahlreichen TV Stationen weltweit gesendet wurde. 400 Millionen Menschen wurden mit dieser Kampagne schon im ersten Jahr erreicht und die Foundation erhielt den deutschen Social Media Award 2010 für die beste NGO Kampagne des Jahres.

Wir sind davon überzeugt, dass auch die Kampagne „Mein erstes Lesebuch“ erfolgreich laufen wird.

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