Online Fundraising vs. Ökologie

Mit Online-Fundraising lassen sich Papier- und Transportkosten sparen. Ist es also immer die nachhaltigere Lösung?

Der Papierverbrauch in Deutschland ist enorm: Laut dem WWF ist Deutschland einer der Spitzenreiter im Sammeln von Altpapier, sowie als Produzent von Papier. Etwa 26,3 Millionen Tonnen produzierten wir laut dem WWF im Jahr 2006. Das macht ein Pro-Kopf-Verbrauch von etwa 253 Kilogramm. Denkt man nun an alle Büros und Spendenkampagnen die auf Papier in Form von Rechnungen, Lieferscheinen und Spendenformulare angewiesen sind, kann man sich auch in etwa vorstellen wie so viel Papier zusammenkommen kann – wie kann man dem also entgegenwirken? Ideen, Tipps und Tricks gibt es viele, wie etwa Papier beidseitig zu bedrucken oder die Schriftgröße zu verkleinern. Wer aber nach einer dauerhaften und effektiveren Lösung sucht, der findet diese vielleicht im Online-Bereich.

Der Umstieg in den Online-Bereich – sinnvoll?

Mit dieser Frage beschäftigen sich viele Menschen. Wenn man sich die Vorteile des elektronischen Büros ansieht, lässt sich Klarheit schaffen:

Im alltäglichen Büro findet man, neben endlosen Aktenschränken, auch Papierstapel auf den Schreibtischen vieler MitarbeiterInnen. Computer haben den Vorteil alles digital in Ordnern zu archivieren und diesen auch für mehrere Mitarbeiter über ein Netzwerk zugänglich zu machen. Wenn man also Strom aus regenerativen Quellen nutzt, kann das Resultat eine bessere Öko-Bilanz sein.

Ist Online-Fundraising also auch ökologisch nachhaltig?

Ein Argument ist natürlich auch hier die fehlende Notwendigkeit von Papier, wie es z.B. bei Offline-Spenden der Fall ist. Neben Einsparung an Papier und CO2 Werten von LKWs, sowie Transportkosten der deutschen Post kann man mit dem Online-Fundraising auch etwas für die Umwelt tun.

Online-Arbeit zahlt sich aus

Ein weiterer enormer Wandel vollzieht sich besonders in den USA, aber auch in Europa. Während 1984 63,6 Millionen Zeitungen in den USA verkauft wurden, waren es 2007 nur noch 43,7 Millionen – ein Rückgang von rund einem Drittel in gut 20 Jahren. Natürlich kommt es auf viele Umstände an: Nutzt man Strom aus regenerativen Quellen? Erlaubt mir mein Arbeitsumfeld und deren Infrastruktur nachhaltiges Arbeiten ohne Papier? Wenn man sich Statistiken zur Bruttostromerzeugung nach Energieträgern im Jahr 2015 anschaut, erkennt man eine deutliche Relevanz der erneuerbaren Energien.

Zum Vergleich: Im Jahr 1990 kamen rund 4% des Stroms aus erneuerbaren Quellen, 2015 bereits 30%.

Die Telekom spart mit der digitalen Verwaltung von Anträgen, Abrechnungen und Aufträgen rund 200 Tonnen Papier pro Jahr und bietet 100% CO2-neutrale Downloads an

Wie kann Online-Fundraising, neben der digitalen Effizienz und der Einsparung von Papier noch helfen? 

Online-Spenden haben, gegenüber den Offline-Spenden den Vorteil der höheren Effizienz und Transparenz. Es bieten sich allerhand Möglichkeiten schnell zu spenden:

Mit Online-Spendenkampagnen für ökologische Projekte, kann man schnell und nachhaltig Projekte und Kampagnen koordinieren und für die gute Sache spenden – ganz ohne Papier.

Ob Online-Fundraising also nachhaltiger ist als andere Fundraising-Methoden, kann pauschal nicht gesagt werden – es kommt auf die Umstände an. Eins ist jedoch sicher: Online-Fundraising vermindert die Nutzung von Papier – und somit stückweit auch die Rodung von Wäldern und dem CO2-Ausstoß. Besser oder gleich: Online-Fundraising ist eine Alternative zum traditionellen Offline-Spenden.

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