Fundraising Ideen für Weihnachten

  • 20. September 2017

Für manche scheint Weihnachten noch fern, doch für FundraiserInnen beginnt schon jetzt die Hochzeit der Kampagnenvorbereitung. Es sind ja nur noch wenige Wochen. Eine ansprechende, fesselnde und vielleicht sogar noch nie dagewesene Form der Spendenkampagne will – passend zu den Trubel und Besinnlichkeit – gefunden werden. Für Sie ist das natürlich nichts Neues, dennoch möchten wir Ihnen zur Erinnerung und auch zur Anregung einen Überblick über gelungene Spendenaktionen der vergangenen Jahre geben. Wer weiß, vielleicht finden Sie hier den Anstoß, den Sie gebraucht haben, um selbst die passenden Fundraising Ideen für Weihnachten für Ihre Organisation zu entwerfen.

Fundraising Ideen der vergangenen Jahre

In den letzten Jahren waren vor allem Aktionen im Kommen, die mit den Sozialen Medien verknüpft waren. Immer mehr Organisationen setzen darauf, ihre SpenderInnen selbst zu Multiplikatoren im Netz zu machen. Am besten gelingt dies über Aktionen, die sich schnell und einfach in den sozialen Netzwerken verbreiten lassen. Und was ist in dem Fall idealer als Bilder? Diese wurden auf Facebook, Twitter und Instagram geteilt, versehen mit den kreativen Hashtags. Die Fotos galten nicht als Bedingung zur Teilnahme, sondern einfach nur als Spaß nebenbei. Doch für Organisationen, die Ihre Nachricht verbreiten wollen, ist genau dieses Teilen von großer Bedeutung.

Beispiel dafür ist die Kampagne von “Save the Children UK“ 2016, die sich für Kinder in Not einsetzt. Unter dem Motto “Let´s get silly for a serious cause” forderten sie die SpenderInnen dazu auf, ihre verrücktesten, buntesten und weihnachtlichsten Pullis überziehen, ein Foto davon zu machen und £2 an “Save the Children“ zu spenden. Der passende Hashtag dazu war #christmasjumperday.

christmasjumperday

Auch die Organisation „FareShare“ macht vor, wie es geht: mit Ihrer Aktion “Hat with a heart” begeistern sie Groß und Klein! Hierbei kaufte sich jede/r SpenderIn von einem Kooperationspartner von FareShare eine der bunten Mütze und teilte ein Bild der festlichen Kopfbedeckung auf seinen(ihren) sozialen Kanälen. Die so gesammelten Spenden kamen dem Unternehmen zugute, welches die noch guten, frischen Lebensmittel vor der Mülltonne rettete und an gemeinnützige Organisationen weiter gab. Diese bereiteten im Anschluss Mahlzeiten für obdachlose Menschen und Kinder zu, denen es an ausreichend Essen fehlte. Pro verkaufter Mütze wurde £1 an die Organisation gespendet. Auch diese Aktion traf den weihnachtlichen Geist.

Nachdem man schon so viel Geld für die Geschenke seiner Liebsten ausgegeben hat, möchte man meinen, das Geld zum Spenden würde fehlen. Auch dagegen haben die FundraiserInnen ein Mittel gefunden: wie in den letzten beiden vorgestellten Aktionen auch wurde der Spendenbetrag sehr gering gehalten. Der Einsatz ist so niedrig, dass die Bereitschaft etwas zu spenden, vor allem in der Weihnachtszeit, stark steigt. Folglich spenden insgesamt mehr Menschen.

So clever machte es auch der WWF UK, der um die Weihnachtszeit letzten Jahres eine Weihnachts- Lotterie ins Leben rief, die zum Erhalt der bedrohten Schneeleoparden veranstaltet wurde. Jedes gekaufte Los landete in einem Los-Topf. Auch hier kostete die gute Tat nur £1 – und der/die StifterIn hatte zusätzlich die Chance auf einen Gewinn- Wenn das nicht motivierend ist.

christmasraffle

Mehr Informationen über die drei oben genannten Spendenaktionen finden Sie unter: hier

Individualität = Freiheit der Wahl

Sehr beliebt sind heutzutage auch die Spendenkampagnen, bei denen der/die SpenderIn selbst entscheiden kann für welche Sache er/sie explizit sein Geld ausgibt. Das heißt es gibt auf einer Spendenseite mehrere Möglichkeiten mit der Angabe zu verschiedenen Geldbeträgen. Das perfekte Beispiel: Die Weihnachtswunschliste des Kinderhospizes in Mitteldeutschland vor zwei Jahren. In diesem Hospiz werden schwerkranke Kinder UND ihre Familien aufgenommen. Aufgrund dessen gibt es immer eine große Nachfrage, dementsprechend hoch ist der finanzielle Aufwand. Mithilfe der Weihnachtswunschliste wurden einzelne Wünsche genauso wie größere Projekte und auch die Verbesserung der Ausstattung erfüllt und vorangetrieben. Bei der Verwirklichung eines einzelnen Anliegens wurde dem/der SpenderIn darüber hinaus ein Bild der Übergabe zugeschickt. Die zweite Möglichkeit betraf aufwendigere Projekte, welche man in der Gruppe ermöglichte und als drittes konnte der/die SpenderIn sich für eine Partnerschaft oder für einen Beitrag zur Unterstützung des Ausbaus und der Ausstattung entscheiden. Ein Beispiel gefällig? Hier entlang

Trends der Zukunft- nicht nur für die Weihnachtszeit

Social is king.

FiredUp Fundraising, ein Ansatz der Amerikanerin Gail Perry, hält ein paar Trends für 2017 bereit. Ihr Grundsatz: Alles und jeder ist sozial. SpenderInnen kommunizieren untereinander und mit ihren FreundInnen über soziale Medien, Mundpropaganda ist zu einem der wichtigsten Kanäle zur SpenderInnengewinnung geworden. Deshalb auch ihr zweiter Punkt, investiere in die Basis und in ein vielfältiges Fundraising Programm, denn daraus entsteht unter anderem SpenderInnenloyalität. Durch die zunehmende Verbreitung und Teilung vieler Aktionen über social media nimmt auch die richtige Vermarktung von Kampagnen in diesem Bereich immer mehr an Bedeutung zu. Storytelling, d.h. die Verpackung von Informationen in eine Geschichte, stellt emotionale Nähe her und da bekanntlich in der Kürze die Würze liegt, spricht es auch viele Menschen an. Ein letzter, unvermeidbarer Trend: die Abwicklung vieler Beiträge übers Handy. Da derweil 50% der E-Mails über ein mobiles Endgerät geöffnet werden und Spenden natürlich auch so einfach wie möglich sein sollte, spielt die Erweiterung des Angebots auf ein Handyformular eine weitere große Rolle.

Passende Fundraising Ideen für Weihnachten gefunden?

Dann planen Sie jetzt Ihre perfekte Weihnachtskampagne. Eine ausführliche Anleitung dazu finden Sie hier.

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