Tipps für NPOs von Nicolas Reis zu Facebook Marketing

Nutzen Sie bereits Facebook Marketing, um mehr potenzielle Spender*innen zu erreichen? Gründer und Geschäftsführer von Altruja Nicolas Reis gibt in seinem Video Tipps für NPOs zu Facebook Marketing. Diese sind hervorragend geeignet für kleine sowie große soziale Organisationen. Mit nur wenigen Maßnahmen können Sie durch Facebook Marketing mehr Aufmerksamkeit für Ihre Organisation gewinnen. Und somit gesamtheitlich Ihr Online Fundraising verbessern. 

 

Beitrag

 

Facebook Marketing ist aus meiner Sicht ein wichtiger und vielversprechender Werbekanal, der es gemeinnützigen Organisationen erlaubt, neue Spender*innen und potentielle Unterstützer*innen kennenzulernen.

Wie funktioniert Facebook Marketing?

Facebook ist sicherlich mit Abstand die größte Datenkrake. Die Plattform weiss sehr viel über uns, was wir mögen und was nicht und wofür wir ansprechbar sind. Es ist nun einmal ein Fakt, dass Menschen Facebook die tiefsten Bedürfnisse mitteilen, ob sie es wissen oder nicht. Alle großen Marketing Organisationen sowie gemeinnützige Organisationen machen sich das natürlich zu Nutzen. Facebook hat aber noch eine Funktion, die nicht viele kennen und zwar die Lookalike Audience.

 

Wie funktioniert die Facebook Lookalike Audience?

Ganz kurz zusammengefasst: Stellen Sie sich vor, Sie nehmen aus Ihren Bestandsspender*innen, deren E-Mail-Adresse Sie hoffentlich haben, den Datensatz. Sagen wir, Sie haben 1000 Spender*innen mit E-Mail-Adresse, diese nehmen Sie nun und laden Sie bei Facebook hoch. Dieser Schritt ist datenschutzkonform, weil Facebook anschließend prüft, wer von diesen 1000 Adressen bereits Nutzer von Facebook ist. Die, die keine Nutzer sind, werden gelöscht, damit wird nichts gemacht. Und ich glaube, Facebook wird diesbezüglich mittlerweile sehr streng kontrolliert. Jetzt nehmen wir an, es sind 500 dabei, die Facebook Nutzer sind. Diese haben die Facebook AGBs bestätigt, d.h., mit ihnen darf Facebook so ziemlich alles machen, was sie wollen. Jetzt wird geprüft, was diese 500 Nutzer, die auch Ihre Spender*innen sind, gemeinsam haben. Diese werden mit verschiedenen Datenpunkten in einer Kombination analysiert, wie es nur der Algorithmus verstehen kann. Z.B. wer ist Fußballfan? Welcher Verein? Welche Musik hört derjenige? Ist derjenige männlich oder weiblich? Mag er Katzen oder Hunde? Und so wie diese Menschen sind, hätten wir gerne weitere. Je mehr Geld Sie Facebook bezahlen, desto mehr Menschen, die Ihren aktuellen Unterstützer*innen ähneln, findet Facebook und zeigt ihnen Ihre Werbeanzeige. Wenn rauskommt, dass alle Ihre 500 Bestandsspender*innen um Ihren Postleitzahlbereich herum leben, dann wird Ihre Werbung nicht am anderen Ende der Republik angezeigt. Sind diese hingegen aber alles Frauen, dann werden wahrscheinlich sehr wenig Männer die Anzeige sehen.

Dieser Algorithmus funktioniert wirklich gut und bietet eine zielgerichtete Werbung mit wenig Streuverlusten. Deswegen sind die Werbegelder, die dafür investiert werden müssen, gerade im Non-Profit-Bereich, sehr gering. Mit ein paar hundert Euro kann man schon die ersten erfolgreichen Ergebnisse erhalten und sehen, ob es sich für Sie als Organisation lohnt.

 

Was für Werbung zeige ich dann?

Aus meiner Sicht ist es nicht wirklich zielführend, wenn ich Menschen, die ggf. noch nie von uns gehört haben, sofort einen Spendenaufruf oder einfach ein “Werde Fan von meiner Seite” schicke. Ich würde empfehlen, dass Sie den Leuten einen Mehrwert bieten, den sie interessieren könnte. Hier empfehle ich übrigens unser Video zum Thema Content Marketing. Nun stellen Sie sich vor, Sie haben herausgefunden, wer diese Menschen sind und zeigen ihnen jetzt ein Video zum Thema “Die besten zehn Tipps für Kindererziehung” oder “Ernährungstipps für Menschen mit Herzproblemen” oder “Welche Urlaubsziele bieten sich klimaneutral an?”. Also je nachdem, was Ihr Thema ist, bieten Sie einen kurzen Link zu Ihrem Blog oder ein E-Book zum Herunterladen an. Im Idealfall alles, um die E-Mail-Adresse abgreifen können. So etwas bietet sich an, weil der Angesprochene oder die Angesprochene nicht direkt spenden muss. Auf die Weise können Sie für sich eine Maschine entwickeln, mit der Sie Interessenten auf Facebook gewinnen. Diese zu sich auf die Seite holen, wo Sie die E-Mail-Adresse gegen einen Mehrwert, den Sie darstellen, tauschen. Und dann diejenige Person Stück für Stück in Ihrem E-Mail-Newsletter näher an Sie und Ihre Organisation heranführen. Und hoffentlich daraufhin zu einem Spender oder Spenderin wird.

Das ist eine tolle Möglichkeit, wie man Facebook sinnstiftend einsetzen kann. So machen das alle großen Firmen und fast alle großen Organisationen.

Ich kann Ihnen nur ans Herzen legen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich jederzeit gerne.

Alles Gute!

Nicolas Reis

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Tipps für Facebook Marketing von Altruja Gründer und Geschäftsführer Nicolas Reis

Facebook Marketing kann ein großes Potenzial für NPOs darstellen. Durch die Lookalike Audience können Sie weitere potenziellen Spender*innen auf Ihre Organisation aufmerksam machen. Nutzen Sie Facebook Content, um Ihre Themen näher an die Menschen zu bringen. Setzen Sie sich am besten so bald wie möglich zusammen und versuchen Sie diese Maßnahmen umzusetzen. 

 

 

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