Tipps von Nicolas Reis zum Erfolg im Online-Fundraising: Auch mit geringem Budget

Gerade im Online-Fundraising kann eine Organisation auch mit geringem Budget Erfolg feiern. Gründer und Geschäftsführer von Altruja Nicolas Reis gibt in seinem Video hilfreiche Tipps und Erkenntnisse aus seiner langjährigen Erfahrung im Fundraising weiter. Setzen Sie diese Maßnahmen auf Ihrer Website um und verbessern Sie damit gesamtheitlich Ihr Online Fundraising.

 

Beitrag

 

Ein Problem, das uns immer wieder erreicht, ist von Kleinorganisationen, die sagen: “Wir haben einfach kein bzw. ein viel zu geringes Budget, um Online-Fundraising aufzubauen.” Dafür habe ich erst einmal größtes Verständnis und größten Respekt, weil ich es einfach klasse finde, dass ihr trotzdem ein Thema, das euch sehr am Herzen liegt, proaktiv angeht, etwas verbessern und dafür Fundraising betreiben wollt. Mir ist bewusst, dass das Ganze mit einem geringem Budget sehr schwierig ist. Dennoch glaube ich, das gerade Online-Fundraising einen super Weg und Mittel bietet, wie mit einem kleinen Budget schon viel erreicht werden kann.

#Erstens: 

Eine Website kann man mittlerweile mit keinem bzw. sehr wenig Geld wirklich professionell gestalten. Gerade Jimdo oder WordPress kennen wahrscheinlich die meisten von euch. Die bieten Templates an, die man umsonst gestalten kann, sodass man eine klasse Website im Einsatz hat. Wenn man vielleicht noch ein paar Euro in die Hand nehmen kann, damit ein Designer sich das anschauen bzw. gestalten kann, kommt man schon sehr weit.

#Zweiter Punkt: 

Den Content, den könnt ihr natürlich selbst schreiben, weil ihr diejenigen seid, die alles über das Projekt wissen. Die wissen, was emotional berührt und was wichtig ist. Ihr könnt direkt davon berichten. Das kann vielleicht manchmal sogar ein Vorteil gegenüber eines professionell produzierten Website-Projekts sein, weil ihr schreibt das Ganze aus dem Herzen und das ist etwas, was Menschen anspricht.

#Der dritte Punkt: 

Packt ein Spendentool, idealerweise natürlich ein Spendenformular von Altruja, bei euch auf die Seite. Spendenformulare auf einer Seite sind ein toller Weg, wie ich erstes Geld für ein Projekt bekomme. Das heißt, ich muss Menschen direkt abholen können, wenn diese euch unterstützen wollen. Aus meiner Sicht sind Newsletter eine der immer noch oder weiterhin sehr wichtigen Kanäle, um Reichweite aufzubauen. Im Gegenteil, dass Leute meinen, Newsletter wären tot, weil Social Media da ist, das halte ich für totalen Quatsch. Überlegt einmal, wie oft ihr eure E-Mail-Adresse in den letzten Jahren gewechselt habt. Nicht so häufig. Das heißt, wenn ich einmal die E-Mail-Adresse von jemandem habe, kann ich meine Inhalte über Jahre hinweg schicken. Bei Social Media wissen wir alle nicht so ganz, wann Facebook oder Instagram was anzeigt. So wichtig diese Kanäle sind, schaut dass ihr einen Newsletter-Verteiler aufbaut und wirklich regelmäßig Newsletter verschickt. Mit regelmäßig würde ich sagen, einmal im Monat sollte es schon sein. Wenn ihr den Abonnenten nur jedes halbe Jahr anschreibt und derjenige gerade im Urlaub ist oder die Mail nicht bekommt, dann ist man ziemlich lange weg vom Fenster. Also, Newsletter selbst schreiben, E-Mail-Adressen einsammeln, wo es nur geht und die DSVO-Richtlinie natürlich beachten. Dann ist ein Newsletter aus meiner Sicht immer noch super aktiv.

Google AdGrants kann funktionieren. Ihr kennt vielleicht diese 10.000$, die Google gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung stellt. Das wurde ein bisschen komplizierter in den letzten Jahren. Es gibt gewisse Kriterien, die erfüllt werden müssen, aber dennoch ist es ein sehr sinniges Thema, das man sich anschauen sollte, es handelt sich hierbei um freies Werbebudget auf der größten Suchmaschine der Welt. Es sind zwar ein paar Voraussetzungen zu erfüllen, aber Google AdGrants ist nach wie vor ein sehr spannendes Mittel.

Social Media ist gerade für das kleine Budget ein guter Kanal, um Menschen, die zu euch passen, die eine Leidenschaft für euer Thema teilen, zu identifizieren. Gerade bei Social Media muss man sich bewusst machen, mit ein bisschen Budget funktioniert das besser, aber die Budgets sind hier wirklich sehr klein. Es reicht teilweise, wenn ich sage: Ich nehme 50€/100€ in die Hand, investiere diese in eine Kampagne und schaue, ob ich dann Reichweite bekomme bzw. ob sich das lohnt und wenn ja, investiere ich nochmal etwas rein.

Insgesamt lässt sich sagen: Natürlich funktioniert, wie alles im Leben, somit auch Online Fundraising, deutlich besser, wenn ich investieren kann. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Kanälen, kann ich auch mit wenig bis keinem Budget starten. Und abschließend: Die Effizienz ist immens besser, d.h. wenn ich einen Euro zu investieren habe, wird der Return on Investment im Online Fundraising substantiell größer sein als im Offline Fundraising. Das ist etwas, was ich mir wirklich nochmal ganz fest überlegen würde, wenn Ihr eure Budgetplanung macht, so klein sie auch sein mag.

Wir wünschen euch alles Gute!

Nicolas Reis

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Tipps für Organisationen mit geringem Budget von Altruja Gründer und Geschäftsführer Nicolas Reis

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass auch mit geringem Budget Großes erreicht werden kann! Eine professionelle gestaltete Website mit überzeugendem Inhalt und einem gut integrierten Spendenformular ist schon die halbe Miete, um mehr Spenden generieren zu können. Setzen Sie sich am besten so bald wie möglich zusammen und versuchen Sie diese Maßnahmen umzusetzen. Vermitteln Sie Ihren potenziellen Spendern durch Ihre Website einen Mehrwert und steigern Sie Ihr Fundraising um für Ihren Zweck Hilfe anzubieten.

 

 

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