Augmented Reality im Fundraising: Die Welt aus neuen Perspektiven zeigen

In der Augmented Reality (AR), zu Deutsch auch „Erweiterte Realität“ genannt, verschmelzen digitale und reale Welt miteinander. Experten prognostizieren hierbei eine der größten Wachstumsfelder in der Werbe- und Fundraisingbranche.

Nonprofit-Organisationen und Menschen mit guten sozialen Ideen sollten das Potential dieser innovativen Technologie nicht verschlafen. Was sich hinter dem Begriff verbirgt, wie man AR einsetzt um neue Perspektiven auf die Welt zu erschließen und warum sich dieses Medium besonders für Fundraising und Spendenmarketing eignet, erklären wir in diesem Artikel.

Virtuelle Ansichten: Was ist Augmented Reality?

Hinter dem Begriff verbirgt sich eine neue Art und Weise der menschlichen Wahrnehmung, in welcher technologische Möglichkeiten die natürliche Wahrnehmung erweitern. Virtuelle Gestaltungsmöglichkeiten werden mittels Smartphone-Kamera, Tablet und anderen digitalen Devices über die realen Gegebenheiten gelegt und in das gegenwärtige Umfeld integriert. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, den realen Blickwinkel durch zusätzliche Informationen oder neue Ansichten sanft zu erweitern, ohne die echten Begebenheiten gänzlich zu verdrängen.

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Virtuelle Blutspende: Mithilfe eines speziellen Stickers und der eigenen Smartphone-Kamera, lässt sich ein Plasmabeutel auf einer nahen Anzeigetafel füllen – und die Awareness für Spenden erhöhen

Rein praktisch kann das dann so aussehen: NutzerInnen richten ihre Handykamera auf ein Objekt in ihrem Sichtfeld, wo durch zuvor festgesetzte virtuelle Merkmale wie QR-Codes oder durch andere Applikationen die Augmented Reality aktiviert wird. Der anschließende Filter, der über das Bild gelegt wird, verändert die Wahrnehmung im Sichtfeld des Displays und zeigt zum Beispiel, wie ein bekanntes Gebäude vor hundert Jahren ausgesehen haben könnte.

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AR-Technologie verbindet Unterhaltung und Information: Dinosaurier aus der Urzeit erwachen plötzlich zum Leben, Krokodile können aus nächster Nähe bei der Jagd beobachtet werden:

Museen, Werbetreibende, Bildungseinrichtungen und Tourismusorganisationen haben die neue Technologie schon länger für sich entdeckt und bieten eine breite Palette an erweiterten Realitätsformen: Werbeplakate erwachen zum Leben, im Museum lässt sich genau nachverfolgen, wie ein gewisses Kunstwerk entstanden ist und beim Panoramablick auf eine Stadtansicht werden alle wichtigen Sehenswürdigkeiten visuell hervorgehoben und beschriftet.

Unterricht der Zukunft? Auch Universitäten setzen immer mehr auf erweiterte Realität in der Lehre

An Universitäten können Medizinstudenten mithilfe von Augmented Reality anatomische Details und Abläufe direkt auf den Organen eingeblendet bekommen. In Zukunft ist es gar denkbar, dass Chirurgen sich auf AR-Assistenzsysteme verlassen, um operative Schnittwinkel und Biodaten wie Herzrate und Sauerstoffwerte live im Blickfeld anzeigen zu lassen.

Verwechslungsgefahr: Was unterscheidet Augmented Reality von Virtual Reality?

 

In Artikeln und Beiträgen, die sich mit den neuen Technologien befassen, werden die beiden Begriffe AR und VR oft zusammengeworfen und gleichgesetzt. Jedoch ist es aus Verständnisgründen wichtig, die beiden Verfahren strikt voneinander zu trennen.

Bei der Virtual Reality, welche meist mithilfe einer speziellen Videobrille erzeugt wird, handelt es sich um die Erschaffung einer komplett künstlichen Umgebung, in welche NutzerInnen so immersiv wie möglich eintauchen. Man könnte sogar so weit gehen und von der Erschaffung einer „neuen“ Realität sprechen.

Die Augmented Reality hingegen stellt einen viel sanfteren, integrativen Ansatz dar, in welchem virtuelle und reelle Wahrnehmung sinnvoll miteinander kombiniert werden und eher subtil verschmelzen. Dadurch lässt sich AR beinahe unmerklich in den Alltag integrieren und praxisnah anwenden.

Alltagszauber: Anwendung von Augmented Reality im Fundraising

Dass Augmented Reality einen großen praktischen Nutzen hat, lässt sich schon lange nicht mehr von der Hand weisen. Für FundraiserInnen ist aber ein zweiter Aspekt von fast noch größerer Bedeutung: Durch die Erweiterung der Realität können Menschen außergewöhnliche Dinge im alltäglichen Leben sehen und erfahren.

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Erweiterte Realität in der Kunst: Der Fantasie sind bei der Anwendung von AR kaum Grenzen gesetzt

Durch kluge und kreative AR-Visionen entstehen magische Momente, die sowohl positive als auch negative Emotionen zu wichtigen Themen, Informationen und Sachverhalten transportieren können. BetrachterInnen lassen sich so aus ihrer manchmal eintönigen Alltagswelt reißen und zu einem ungewöhnlichen Perspektivwechsel verleiten – eine neue Sicht der Welt und auf die Probleme und Schwierigkeiten, mit denen andere Menschen zu kämpfen haben.

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Der Einsatz von AR muss nicht immer unterhaltsam sein – der Perspektivwechsel kann auch schockieren und die Empathie für schwere Schicksale und Probleme in großer Entfernung schärfen

Gerade im Fundraising, wo oft Themen behandelt werden, die nicht immer nah und greifbar sind, kann Augmented Reality als Augenöffner dienen. Wenn die Folgen des Klimawandels direkt vor den eigenen Augen sichtbar gemacht oder Bilder aus Konflikt- und Krisengebieten über die altvertraute Stadtansicht gelegt werden, werden diese begreifbar und persönlich nachempfindbar. Natürlich sind auch positivere Herangehensweisen denkbar: Wer die Schönheit des Regenwaldes mittels AR über den grauen Großstadtdschungel legt, wird es leichter haben UnterstützerInnen für dessen Erhaltung zu gewinnen.

Weitere Einsatzmöglichkeiten für AR-Technologie im Fundraising sind vielfältig. An dieser Stelle zeigen wir noch einige Ideen in Kürze:

  • Snapchat-Filter: Der AR-Messenger erlaubt das kostengünstige Entwerfen und Verbreiten von eigenen lokalen Filtern. Diese können in einem gewissen Umkreis von allen UserInnen eingesetzt werden, was sich zum Beispiel für Konferenzen und lokale Events gut eignet
  • Digitale Schnitzeljagden: Durch eine Kombination aus virtuellen und reellen Hinweisen lassen sich potentielle UnterstützerInnen spielerisch auf Themen aufmerksam machen und zum Mithelfen animieren
  • AR-Apps: Die Verwendung vieler Applikationen oder das Design eines eigenen Tools erschließen viele Möglichkeiten zur besseren Informationsvermittlung an Straßenständen, Schulen oder bei der Weiterbildung von Volunteers

Augmented Reality lässt uns die Welt aus einer neuen, beinahe magisch anmutenden Perspektive sehen. Gerade in Branchen wie dem Fundraising, in welchem der leidenschaftliche Einsatz für soziale Themen und Ideen im Mittelpunkt steht, bieten sich somit großartige neue Möglichkeiten. Das kreative Austoben mit der erweiterten Realität als neue Technologie und Kunstform kann die Art und Weise, wie wir Menschen von Veränderung und Unterstützung überzeugen nachhaltig verändern und sollte daher bei sozialen Organisation eine wichtige Rolle spielen.

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